Mein Lebensweg? – Ein Abenteuer!

Von archäologischen Abenteuern zu fesselnder Spannungsliteratur

Die meisten Geschichten beginnen am Anfang. Und so natürlich auch meine …

Spulen wir nun ca. drei Jahre vor, denn hier kam es zu meinem ersten Berufswunsch.

Ärztin? Nein!
Prinzessin? Wofür?
Architektin? Vielleicht! Aber lieber doch nicht, da muss man Mathematik können.

Geübt wurde in Sandkisten und sogar auf dem Sofa und im Bett meiner Mutter. Sie musste dort Spielzeugknochen unter der Decke „vergraben“, damit ich sie ausgraben konnte.

Und diesen Berufswunsch übte ich längere Zeit auch aus. Ich lernte Latein und Alt Griechisch in der Schule. Akkadisch, Sumerisch, Sanskrit, Alttibetisch, Modernes Tibetisch, Althebräisch, Mittelägyptisch und ein wenig Maya auf der Uni ? sozusagen, um alle Eventualitäten abzudecken.

Durch meine Arbeit konnte ich auch meiner Abenteuer- und Wanderlust frönen ? Jordanien, Frankreich und die USA waren Stationen, an denen ich für mehrere Monate halt machen durfte. Doch das Land, in dem ich schlussendlich mehrere Jahre verbringen sollte, war Peru.

Es war einer dieser Zufälle, die es im Leben nur dann gibt, wenn es wichtig ist. Ein Schlüsselmoment, könnte man sagen, bei dem jemand jemanden kennt und mich und meine textilkonservatorischen Erfahrungen aus dem Weltmuseum in Wien erwähnt. Und kurz darauf saß ich im Flieger in ein völlig unbekanntes Land. Und dann in eine Nacht lang in einem Bus durch ebendieses (in dem mir gleich mal die Kamera gestohlen wurde). Und dann in einem Taxi. Und endlich kam ich an.

Ich beschloss nach diesem Aufenthalt vor meinem Abschluss an der Universität noch ein Semester in Peru zu studieren – also organisierte ich mir den Aufenthalt an der Universidad Nacional de Trujillo, kurz UNT, einer Stadt an der Nordküste Perus. Und dort blieb ich dann mehrere Jahre, mit kurzen Heimbesuchen, zum Beispiel zur Beendigung meines Studiums.

Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher auf die Oster Insel – wenn man schon mal in der Gegend ist, sozusagen, und wurde, über eine liebe Freundin, Teil des Depot-Teams der Çukuriçi Höyük -Grabung in Ephesos. Dort sortierte ich Keramik und andere Funde und lernte, so ganz nebenbei, meinen jetzigen Ehemann kennen.

Nachdem die Grabung in Peru leider pausierte und auch an der Universität einiges umgestellt wurde, packte ich meinen auf der Straße gefundenen Peruanischen Nackthund, reichte seine Ausreisepapiere ein – die der Ausfuhr von Kulturgut gleichgestellt sind – und machte mich auf den Weg nach Hause.

Ich überlegte einen Doktortitel zu machen und begann an der Universität für Ur- und Frühgeschichte zu arbeiten, von wo aus ich Süd-Sizilien erforschte. Wir arbeiteten dabei vor allem auch mit geoinformatischen Daten und so beschloss ich, meinen Master in Geoinformatik zwischenzuschieben. Um mehr Praxis zu bekommen, begann ich ein Praktikum bei einer Medientechnikfirma, die sich unter anderem auf die 3D-Rekonstruktion von archäologischen Stätten spezialisiert hat. Und wie das Leben so spielt, arbeite ich dort heute noch.

Und was hat das jetzt alles mit meinen Büchern zu tun?
Nun es mag sich so erklären, warum Museen und Museumsstücke einen gewissen Stellenwert in meinen Geschichten haben.

Aber es geht noch weiter darüber hinaus:
In meinen Büchern verschmelzen Abenteuerlust, philosophische Tiefen und fesselnde Spannung zu Erlebnissen, die den Leser*innen neue Perspektiven eröffnen. Mich inspirieren all die Fragen, die meine Reisen aufgeworfen haben: Wie viel von uns wird vom Schicksal bestimmt? Welche Entscheidungen formen unseren Weg? Und wie begegnet man Herausforderungen mit Mut und Offenheit?

Es geht um mehr als nur spannende Abenteuer: Meine Geschichten laden ein, neue Perspektiven zu entdecken, Mut zu finden und über den Horizont hinauszublicken. Ich möchte Welten erschaffen, die nicht nur fesseln, sondern zum Nachdenken anregen – Über Gerechtigkeit, Offenheit, und die Kraft, seinen eigenen Weg zu gehen.